Fröhlich, bunt und ohne Zwischenfälle: Osnabrück feierte drei Tage lang den Tag der Niedersachsen mit vollen Plätzen, großem Umzug und einer halben Million Besucherinnen und Besuchern.
Rund 500.000 Menschen haben nach Angaben der Veranstalter den Tag der Niedersachsen in Osnabrück besucht. „Das ganze Fest ist friedlich abgelaufen. Wirklich keine Zwischenfälle, die irgendeine Erwähnung wert wären“, sagte eine Stadtsprecherin der Deutschen Presse-Agentur.
Besucherinnen und Besucher seien aus ganz Niedersachsen, aus Nordrhein-Westfalen und sogar aus den Niederlanden gekommen. „Die Menschen haben friedlich gefeiert – das war eine ganz tolle Atmosphäre in der Stadt“, so die Sprecherin. Die Konzerte seien allesamt sehr gut besucht gewesen, auch an den Ständen und Bühnen habe es stetig Andrang gegeben. „Das war einfach von vorne bis hinten gelungen. Und das alles für umsonst, für die Gäste“, sagte die Sprecherin weiter.
Prominenz, Programm, Parade
Ministerpräsident Olaf Lies (SPD), der das Fest am Freitag gemeinsam mit Innenministerin Daniela Behrens (SPD) und Osnabrücks Oberbürgermeisterin Katharina Pötter (CDU) eröffnet hatte, konnte am Sonntag aus privaten Gründen nicht teilnehmen. Teile seines geplanten Rundgangs übernahm Behrens.
An den drei Tagen bot das Programm rund 350 Veranstaltungen auf acht Bühnen. Auch die Busse in Osnabrück waren am Wochenende kostenlos nutzbar. Höhepunkt war ein großer Festumzug mit mehr als 1.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Der Tag der Niedersachsen wird jährlich in einer anderen Stadt gefeiert. Nächster Gastgeber ist Braunschweig.