Trotz Zwei-Tore-Führung in den letzten Minuten reicht es für die SG Flensburg-Handewitt nur zu einem 33:33. Auch zehn Jakobsen-Tore helfen den Norddeutschen nicht.
Die SG Flensburg-Handewitt hat einen Fehlstart in die neue Spielzeit der Handball-Bundesliga hingelegt. Bei der HSG Wetzlar reichte es für die Norddeutschen nur zu einem 33:33 (16:15)-Unentschieden. In den letzten Minuten der Partie gaben die Flensburger einen Zwei-Tore-Vorsprung aus der Hand. Bester Werfer der SG war Emil Jakobsen mit zehn Treffern. Für die Gastgeber war Philipp Ahouansou achtmal erfolgreich.
Nach einer schwächeren Anfangsphase waren die Mittelhessen zunächst die dominantere Mannschaft. Spielmacher Dominik Mappes stellte in der 12. Minute auf 8:4. Erst langsam fanden die favorisierten Flensburger zu ihrem Spiel. Mit einem Sechs-Tore-Lauf zog das Team von Trainer Ales Pajovic von 13:15 (24.) über den Halbzeitstand von 16:15 auf 19:15 (33.) davon.
Auf der sicheren Seite waren die Norddeutschen aber noch lange nicht. Auch die Rote Karte gegen Wetzlars Josip Simic (47.) nach einer überharten Aktion gegen den Flensburger Niclas Kirkelökke sorgte nicht für Sicherheit. Im Gegenteil: Wetzlar hielt das Spiel weiter offen. Aus dem 31:33 (57.) wurde ein 33:33. Mit der letzten Aktion vergab die HSG dann sogar noch die Möglichkeit zum Sieg.