Koalitionsverhandlungen: Söder und Klingbeil zeigen sich optimistisch – trotz wachsender Kritik

Was die Chefs der Union und SPD – Merz, Söder und Klingbeil – bisher ausgehandelt haben, stößt auf immer größeren Unmut – auch parteiintern. Doch sie halten an ihrem Kurs fest.

Trotz wachsenden Unmuts über die schwarz-roten Koalitionsverhandlungen sehen sich der CSU-Vorsitzende Markus Söder und SPD-Chef Lars Klingbeil auf dem richtigen Weg. Am Ende werde man einen Koalitionsvertrag vorlegen, der „die großen Probleme Deutschlands angeht und löst“, versicherte Söder in der ZDF-Talksendung „Maybrit Illner“. „Die Glaubwürdigkeit hängt davon ab, ob es uns gelingt, etwas zu verändern.“

Klingbeil stehe zur angepeilten Koalition

Zuletzt hatten sich führende Wirtschaftsverbände enttäuscht über die bisherigen Ergebnisse der Koalitionsgespräche gezeigt. Auch an der CDU-Basis wächst die Kritik. Laut Umfragen liegen die Unionsparteien nur noch knapp vor der AfD.

SPD-Chef Klingbeil steht trotzdem zu der angepeilten Koalition mit CDU und CSU, wie er im ZDF versicherte: „Das Beste, was man gegen eine rechtsextreme Partei tun kann, ist eine stabile Regierung in der Mitte des Landes, die die großen Probleme dieser Zeit anfasst.“