Das Heimspiel des 1. FC Kaiserslautern gegen Regensburg ist für die Roten Teufel eine Pflichtaufgabe. FCK-Trainer warnt aber dennoch vor dem Duell mit dem Tabellenletzten der 2. Fußball-Bundesliga.
Trotz der ersten Niederlage in diesem Jahr beim Hamburger SV geht der 1. FC Kaiserslautern als klarer Favorit in sein Heimspiel gegen Tabellenschlusslicht SSV Jahn Regensburg am Samstag (13.00 Uhr/Sky). „Wir waren in Hamburg in vielen Phasen des Spiels unterlegen. Was Intensität und Laufleistung betrifft, haben wir in den vorherigen Spielen schon mehr abgeliefert. Die Tendenz ist, dass wir diesbezüglich wesentlich mehr bringen können“, sagte FCK-Trainer Markus Anfang.
Gegen Regensburg werde man auf eine Mannschaft treffen, die schwer zu bespielen sei. Der Aufsteiger hat in fremden Stadien noch keines seiner elf Spiele gewonnen und darüber hinaus die wenigsten Tore aller Zweitligisten geschossen und die meisten kassiert. „Ich weiß, dass viele auf die Tabelle gucken und auch geschaut wird, wie sich die Regensburger auswärts präsentiert haben. Das ist aber genau die Gefahr“, warnte Anfang.
Anfang: Die werden jeden Meter des Platzes bearbeiten
„Mannschaften, die unten stehen, werden jeden Meter des Platzes bearbeiten. Das wird auch am Samstag so sein. Da gilt es für uns, handlungsschnell zu sein“, erklärte der Lautern-Coach. Auch seine Mannschaft habe er in der abgelaufenen Trainingswoche diesbezüglich vorgewarnt.
In der Startelf wird Anfang im Vergleich zum Spiel in Hamburg auf jeden Fall zwei Veränderungen vornehmen müssen. Daisuke Yokota erlitt bei der Partie in der Hansestadt eine Risswunde am Fuß und fällt wie der erkrankte Jan Gyamerah, den zudem Oberschenkelprobleme plagen, aus. Auch die Langzeitverletzten Hendrick Zuck (Kreuzbandriss) und Philipp Klement (Wadenverletzung) stehen dem FCK weiter nicht zur Verfügung.